Historischer Verein Geisenhausen – Leder in Vergangenheit und Gegenwart

Zwischen zähem Geisenhauser-Leder und zäher Politik der Bayerischen Staatsregierung - Kandidaten stellen sich vor

 

Wirtschaftlich und gesellschaftlich drehte sich vor nicht allzu langer Zeit alles um Leder in Geisenhausen. Firmen wie Dräxlmaier (1875 betreibt die Familie Dräxlmaier eine Lederei für Lederhosen, Skischuhe, Helme und Motorradkleidung in Geisenhausen) und Zeiler (1885 errichtete Jakob Zeiler eine Schäftefabrik) stellten Schuhe und Lederbekleidung her.

Sebastian Schuder, 1. Vorsitzender des Historischen Vereins Geisenhausen, führte die 46 Personen durch das Museum . Lederhosen, Ledermäntel- und Jacken, sowie Schuhe und Pelzmützen aus der Zeit konnten bestaunt werden. Die alten Werkzeuge der Ledergerber und Schinder konnte man sehen. Alle Besucher erfreuten sich an einem Berichtsheft einer Herrenbekleidungsnäherin, dass sie bis zum November 1968 geführt hat. Die Einträge waren äußerst sauber und anschaulich mit selbst gezeichneten Bildern versehen.

Im Anschluss begrüßte Bürgermeister Reff die Anwesenden, das Grundstück und die Gebäude wurden vom Besitzer wieder in den alten Originalzustand versetzt. Der Historische Verein Geisenhausen sorgt sich um das Museum und die Exponate. Des Weiteren stellte Bgm. Reff den Besucherinnen und Besuchern die Gemeinde Geisenhausen vor. Wie viele Gemeinden im Landkreis Landshut hat Geisenhausen die gleichen Herausforderungen.  Ewig müssen Kindergärten und Kinderkrippen gebaut werden. Kaum sind sie fertig, dann sind sie schon wieder zu klein. 40% dieser Investitionskosten bleiben bei der Kommune hängen.

Kreisvorsitzender Ludwig Robold bedankte sich mit einem Geschenk bei Herrn Schuder und lud ihn zur anschließenden gemütlichen Runde in die Pizzeria Peppone ein.

Im gemütlichen Teil des Kreistreffens stellte sich Andreas Strauß, Kandidat für den Bezirkstag, mit seinen Ambitionen vor. Der Bezirk hat ein Budget von 800 Mio Euro, die heißt es mit gesundem Menschenverstand zu verwalten wofür er sein Wissen als Bürgermeister von Ergolding und seine Erfahrung im öffentlichen Dienst einbringen möchte.

Jutta Widmann, Kandidatin für den Landtag, ist als Festwirtin praxisbezogen und weiß von was sie spricht – im Landtag müssten vielmehr Handwerker, Wirte, Bäcker, Metzger und Landwirte sitzen, nicht nur Juristen – nichts gegen Juristen! Die Fülle der Anforderungen ist vom Mittelstand nicht händelbar ohne Fehler und schon wird man strafrechtlich verfolgt. Dem Bürger stinkt, dass der Staat im „Kleinen“ funktioniert  (Bürger werden zur Kasse gebeten) und bei den „Großen“ Dingen versagt er. Sie fordert mehr Geld für die Pflichtaufgaben der Kommunen. Sie bat, die Apotheken Petition zu unterstützen.

Hubert Aiwanger, Kandidat für den Landtag, die FREIEN WÄHLER stellen so viele Bürgermeister und Landräte wie keine andere Partei. Die vernünftige Arbeit der vielen kommunalen FREIEN WÄHLER wird medial viel zu wenig gewürdigt, dafür kursiert  die „unsagbare“ Partei ständig in den Medien. Er wünscht sich eine faire Berichterstattung für alle Parteien.  Abschaffung STRABS durch die FREIEN WÄHLER, jetzt STREBS – großes Ärgernis für die Bürgermeister, tickende Zeitbombe für die Bürger, Innenministerium drängt die Kommunen zur Anwendung – STREBS müssen angepasst werden – Antrag der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion dazu. Landshut darf kein Atommüll-Lager werden. Stromtrassen SüdOstLink, Erdkabel wohl wegen zu felsigen Gebieten nicht möglich, jetzt doch wieder oberirdisch über Strommasten. Befristete Arbeitsverträge bei Lehrern ein Unding – im Landtag wurden die FREIEN WÄHLER dafür ausgeschimpft, da es diese Verträge laut Sibler gar nicht gibt, vor ca. zwei Wochen hat Sibler mitgeteilt, dass von befristeten Verträgen auf befristete geändert werden. Die unsäglichen Geldgeschenke (Pflegegeld, Familiengeld, Hebammen) von Söder sind durchschaubar – reiner Wahlk(r)ampf, und nicht durchdacht, da Hartz IV Empfänger diese Gelder in verschiedenen Landkreisen bzw. Städten nicht behalten dürfen, es wird ihnen angerechnet.


 
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