Feuerwehrlehrgänge - Neues Kabinettsstück der CSU


Unsere Feuerwehrmänner und - frauen setzen sich täglich im Landkreis nicht nur Gefahren aus. Sie opfern auch Ihre Freizeit, wenn es um Ausbildungen vor Ort oder in den Feuerwehrschulen wie hier in Regensburg geht. 

Die FREIEN WÄHLER im Landkreis Landshut haben über MdL Hubert Aiwanger und die FREIEN WÄHLER im Landtag eine Initiative zur Stärkung der Feuerwehrschulen Anfang des Jahres 2018 eingebracht. Am 12. Februar 2018 wurde der Antrag abgelehnt. Nun Ende März 2018 schreibt Thomas Kreuzer als Fraktionsvorsitzender der CSU im Landtag die Kreisbrandräte an und verkündet vollmundig, dass das StMI "eine deutliche Aufstockung des Lehrpersonals bei allen drei Landesfeuerwehrschulen" in Aussicht stellt. Auf der einen Seite ist es schön, dass unsere Initiative doch bei den Feuerwehren ankommt. Andererseits ist es traurig, dass gute Vorschläge nicht einfach neutral angenommen werden können. Und dann nach nur einem Monat mit CSU-Stempel als allein seeligmachende Botschaft wieder auftauchen.    

Hier der Text im Zusammenhang:

Zusätzliche Lehrkräfte für die Feuerwehrschulen zum Doppelhaushalt 2019/2020.

 

Zum kommenden Doppelhaushalt 2019 und 2020 erhalten die Landes­feuerwehrschulen in Würzburg, Regensburg und Geretsried zusätzliche Lehrkräfte. Darauf hatten sich der Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, und der Landesfeuerwehrverband bereits im Herbst vergangenen Jahres in einem „Masterplan“ verständigt, der die Entwicklung der Feuerwehrschulen bis 2028 festschreibt. Herr Staatsminister Herrmann hat schon am 16. September 2017 auf der Landesverbandsversammlung der LFV mitgeteilt (die Rede ist auf der Homepage des LFV abrufbar), dass ein Bedarf von 38 zusätzlichen Lehrkräften bestehe, die im Doppelhaushalt 2019/2020 berücksichtigt werden müssten. In der Plenarsitzung des Bayerischen Landtages am 7. Februar 2018 wurde dies von Herrn Staatssekretär Eck nochmals verdeutlicht.

 

Mit den verschiedenen Anträgen zum Nachtragshaushalt und der breiten Streuung ihrer Anträge im ganzen Land machen die Oppositionsfraktionen derzeit mal wieder viel Lärm um nichts und sorgen für unnötige Unruhe im Feuerwehrwesen. Heute darf ich Ihnen versichern: Das zusätzliche Lehrpersonal wird dann eingestellt, wenn es gebraucht wird und die erweiterten Unterkünfte zur Verfügung stehen. Bereits zwischen 2011 und 2017 haben wir mehr als 60 neue Stellen bei den Landesfeuerwehrschulen geschaffen. Die Zahl der Lehrgangsteilnehmer konnte mittlerweile von 46.000 auf 65.000 gesteigert werden. Insgesamt haben wir im letzten Jahrzehnt über 228 Millionen Euro für die Ausbildung ehrenamtlicher Feuerwehrleute an den drei Staatlichen Feuerwehrschulen Geretsried, Regensburg und Würzburg ausgegeben. So tragen wir Sorge dafür, dass Sie und Ihre Wehren stets auf dem neuestem Stand helfen können: nicht nur mit neuestem Gerät, sondern auch auf Basis aktuellster Kenntnisse und neuester Rettungs-Methoden.

 

 


 
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